Rotavirus bei Säuglingen und Kleinkindern
Rotaviren sind die häufigste Ursache für Durchfallerkrankungen bei Kindern. In den westlichen Industrieländern sind am häufigsten Säuglinge und Kleinkinder im Alter zwischen 6 Monaten und zwei Jahren betroffen, weil deren Immunsystem noch nicht ausgereift ist.
Rotaviren - gefährlich für Kleinkinder und Säuglinge
Eine Infektion mit dem Rotavirus ist besonders gefährlich für Säuglinge und Kleinkinder. In den ersten 3 Lebensjahren infizieren sich fast alle Babys mit Rotaviren. – dem Alter mit dem höchsten Komplikationsrisiko. Die höchste Anzahl an Rotavirus-Erkrankungen findet sich normalerweise bei Kindern unter drei Jahren.
Ohne Impfung erkrankt bis zum 5. Lebensjahr nahezu jedes Kind an Rotaviren.
Rotavirus bei Säuglingen und Babys und Kindern behandeln
Warum sind Kinder anfälliger für Durchfall-Erkrankungen? Bei Kindern bis zum 7 Lebensjahr ist das menschliche Immunsystem noch nicht vollständig ausgebildet, es lernt noch mit Angriffen von aussen umzugehen und ist deshalb noch nicht ausreichend abwehrbereit. Genau aus diesen Gründen kommt es häufiger vor das Kinder an Durchfall leiden und dies oft aus nichtigen Gründen, das kann schon eine zu große Portion Eis sein, aber natürlich auch Keime, Bakterien oder Rotaviren. Das Verdauungssystem von Babys und Kleinkindern ist einfach noch zu empfindlich. Die Durchfall Symptome hören bei Kindern meist genauso schnell auf wie sie eintreten. Überprüfen Sie was Ihr Kind gegessen hat? Wenn zum Durchfall aber Fieber und Erbrechen hinzukommen liegt meist eine Magen-Darm-Infektion vor, dann muss die Ursache bzw. der Erreger abgeklärt werden.
Plötzlich auftretende heftige Brechdurchfälle sind neben einer Norovirus Infektion oder Lebensmittelvergiftung in den meisten Fällen dem Rotavirus zuzuschreiben. Wenn ihr Babymit Rotaviren infiziert ist können bis zu 30 extreme Brech-Durchfall-Attacken an einem Tag auftreten. Dieses akute Erbrechen führt dazu das ein Füttern und Stillen unmöglich wird. Durch das Erbrechen und den Durchfall verliert Ihr Kind viel Flüssigkeit, das kann zu einer lebensbedrohlichen Austrocknung führen. Wenn Ihr Kind an Brech-Durchfall leidet ist es für die Eltern nicht meist nicht möglich die genaue Ursache zu bestimmen, deshalb sollten Sie als erste Hilfsmaßnahme viel Flüssigkeit zuführen und Ihren Kinderarzt aufsuchen. Dieser wird die Ursache des Durchfalls abklären und eventuell eine Behandlung im Krankenhaus einleiten.
Die beste und sicherste Vorbeugung vor Rotaviren ist die Rotavirus Schluckimpfung. Die Impfung ist sehr gut verträglich und schützt sicher vor schweren Rotavirus-Infektionen.
Rotavirus in leichten Fällen zuhause behandeln?
Auch wenn die Durchfall Erkrankung nur leicht verläuft, kontaktieren Sie Ihren Arzt bevor Sie Ihr Kind zuhause behandeln. Wichtig ist den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, Stillen Sie Ihr Baby wie gewohnt weiter oder geben Sie ihm die die Flasche.
Ältere Kinder bekommen Ihre feste Nahrung weiterhin, Sie müssen aber darauf achten dass Ihr Kind sehr viel trinkt. Geben Sie ungesüßte Getränke wie Tee oder Wasser.
Der Durchfall sollte binnen 24 Stunden weg sein, außerdem sollten Symptome wie Fieber, Erbrechen, Magen-Darm Schmerzen nicht hinzukommen.
Wann sollte der Arzt eingeschaltet werden?
Umso jünger Ihr Kind ist umso gefährlicher ist der Durchfall weil schnell eine Austrocknung droht, deshalb sollten Sie einen Arzt aufsuchen wenn bei Ihrem Kind der Durchfall länger anhält wie:
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beim Säugling Durchfall über 8 Stunden -
beim Kleinkind Durchfall über 12 Stunden -
beim Schulkind Durchfall über 2 Tage
Wenn zu dem Durchfall andere Symptome wie Fieber, Erbrechen und andere Kreislaufprobleme hinzukommen müssen Sie sofort Ihren Arzt informieren.
Rotavirus Symptome bei Babys und Kindern
Bei Babys und Kleinkinder treten oft sehr starke Symptome auf:
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- Explosionsartiges Erbrechen beim Kind
- Wasserartiger Durchfall beim Kind
- Übelkeit beim Kind
- Bauch- und Magenkrämpfe
- leichtes Fieber
Gefahr der Austrocknung bei Kindern:
Erste Anzeichen für Dehydratation sind:
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- Ihr Kind ständig Durst
- Unruhe, Nörgelig, leicht reizbar
- das Kind ist abwesend bis lethargisch
- Rachen und Schleimhäute des Kindes sind sehr trocken
- wenn Sie beim Kind am Arm oder Bauch eine Falte machen
springt diese nur langsam zurück
Rotavirus Maßnahmen bei Kindern und Babys.
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- Kind isolieren / nicht in Kindereinrichtungen schicken
- Flüssigkeitsverlust ausgleichen
- Kinderarzt benachrichtigen
Die Eigenbehandlung kann lebensgefährlich sein, ihr Kind kann dehydrieren. Deshalb rät unsere Redaktion immer eine Arzt aufzusuchen.
Linktipps zu Krankheiten bei Kindern:
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