Rotavirus Impfung
Der beste Schutz gegen eine Infektion mit Rotaviren ist eine frühzeitige Impfung mit einem Lebendimpfstoff.

Gegen Rotaviren bei Säuglingen und Babys impfen
Ohne eine Rotavirus-Impfung erkrankt bis zum 5. Lebensjahr fast jedes Kind an Rotaviren.
Es gibt zwei verschiedene Rotavirus-Lebend-Impfstoffe. Die Impfstoffe enthalten lebende abgeschwächte Rotaviren menschlichen Ursprungs.
Rotarix® von GlaxoSmithKline und RotaTeq® von Sanofi Pasteur MSD.
Das Impfschema besteht aus zwei bzw. drei Teilimpfungen. Es handelt sich um Schluckimpfungen. Die Immunisierung muss mit dem vollendeten 6. Lebensmonat abgeschlossen sein. Nach intensiven klinischen Studien sind seit dem 2. Quartal 2006 wieder Rotavirus-Impfungen für Kinder im Alter bis zu sechs Monaten in Europa und den USA zugelassen.
Kostenübernahme Rotavirus Impfung
Die Krankenkassen können die Kosten für die Rotavirus Impfung freiwillig und vollständig übernehmen. Hier können Sie das Antragsformular zur Kostenübernahme downloaden:
Formular Kostenübernahme Download *doc
Formular Kostenübernahme Download *pdf
Die Impfung gegen Rotaviren können bei Säuglinge ab der 6 Wochen verabreicht werden.
Meist wird Ihre Kinderärztin die Impfung gleichzeitig mit anderen Kinderimpfstoffen verabreichen.
Abhängig welcher Impfstoff verwendet wird muss entweder zwei oder drei Mal im Abstand von jeweils 4 Wochen eine Schluckimpfstoff verabreicht. Die Impfungen sollten bis zur 24. bzw. 26. Lebenswoche durchgeführt werden.
Die Rotavirus Impfung schützt nur vor Magen-Darm-Infektionen, die von Rotaviren ausgelöst werden. Durchfallerkrankungen durch andere Erreger wie Norovirus werden trotz Impfung vorkommen.
Die Wirksamkeit der Rotavirus-Impfstoffe liegt bei bis zu 95%.
Wer soll nicht gegen Rotavirus geimpft werden
- wenn akute Erkrankungen anliegen wie z.B. Grippe, Durchfall, Erbrechen
- Überempfindlichkeit gegen Impfstoffbestandteile
- bekannter oder vermuteter Immunschwäche
Wenn Sie unsicher sind stimmen Sie Ihr Vorgehen mit Ihrem Arzt ab.
Nebenwirkungen des Rotavirus-Impfstoff
Häufig bis sehr häufig kann es nach der Impfung zu Durchfall, Erbrechen und Reizbarkeit oder Fieber kommen, gelegentlich auch zu Bauchschmerzen, Blähungen, einer Atemwegsinfektion oder einer entzündlichen Reaktion der Haut bzw. Ausschlag. In Einzelfällen ist über Blutbeimengungen im Stuhl berichtet worden. Sehr unreife Frühgeborene könnten unter Atempausen leiden und sollten deshalb eventuell unter Überwachung geimpft werden, denn für sie ist der Impfschutz besonders wichtig.
Nebenwirkungen, Komplikationen und Schäden durch die Rotavirus Impfung
Nebenwirkungen des Impfstoffes Rotarix®:
selten: Infektionen der oberen Atemwege.
sehr häufig: Reizbarkeit. Gelegentlich: Schreien, Schlafstörungen
selten: Heiserkeit, Schnupfen.
sehr häufig: Appetitverlust.
häufig: Durchfall, Erbrechen, Blähungen, Bauchschmerzen, Aufstoßen.
häufig: Fieber, Müdigkeit
Nebenwirkungen des Impfstoffes Rotateq®:
Bei 20,9% der Säuglinge kam es zu Fieber
Bei
17,6 % der Säuglinge kam zu Durchfall und
Bei
10,1% der Säuglinge kam es zu Erbrechen
( quelle impfschaden.info / Gelbe Liste)
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- www.norovirus24.de - die 2.häufigste Ursache für Durchfall ist der Norovirus
